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Hans
van Ooyen, Jahrgang 1954, beschäftigt sich seit früher Kindheit
mit der Fotografie. Sein Vater machte ihn bereits in jungen
Jahren mit Grundlagen vertraut, und seitdem hat er die Fotografie
kontinuierlich als eigenes Ausdrucksmittel genutzt.
Andere Kunstformen traten für ihn jedoch
bald in den Vordergrund: Als Autor zahlreicher Hörspiele,
Erzählungen und Gedichte machte Hans van Ooyen sich schon
während des Studiums einen Namen. Literarische Arbeiten
aus seiner Feder wurden in zwanzig Sprachen übersetzt und
mit zahlreichen Preisen bedacht, etwa mit dem Deutschen
Kurzgeschichtenpreis oder dem Alfred-Kitzig-Preis für realistische
Literatur.
In den letzten Jahren hat der Autor die
Fotografie und dabei insbesondere die Porträt- und Aktfotografie
für sich neu entdeckt. "Der Mensch ist stets das zentrale
Thema meiner Arbeit gewesen", meint er. "Sich ein Bild von
ihm zu machen und ihn dabei nicht zu entblößen, sondern
ihm in seiner Individualität gerecht zu werden, das ist
für mich ein zentraler Aspekt meiner Arbeit. Dabei interessiert
es mich fotografisch gegenwärtig besonders, Bilder von der
Wandlungsfähigkeit des Menschen zu schaffen und zu vermitteln,
daß der einzelne immer wieder neu erlebt werden kann."
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