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In
dieser neuen (März 2006) Rubrik "Fotowissen" möchten
wir einiges rund um die Fotografie beleuchten. Ich bemühe
mich, alle Themen so verständlich
wie möglich zu erläutern, denn ganz oft habe ich
den Eindruck, dass zu viele Informationen durch Fachwissen
auf der Strecke bleiben. Das heißt nicht, dass ich hier
alles Grundwissen der Fotografie erläutern kann, aber
für den ambitionierten
Amateur und auch Profi wird schon etwas Weiterführendes
oder Ergänzendes dabei sein.
Alles
was ich - Peter Roskothen - hier zu virtuellem Papier bringe,
ist durch meine "fotografischen Augen" gesehen,
hat also keinen Anspruch auf absolute Korrektheit und Allgemeingültigkeit.
Es sind meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke,
die ich hier schildern möchte. Jeder der Fehler findet,
darf natürlich gerne per eMail
Ergänzungen, Korrekturen, Themenvorschläge und Meinungen
schreiben, die ich gerne aufnehmen werde. |
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Peter
Roskothen
Design
und Fotografie - Fachjournalist
Hinweis:
Ich
kann alle Vorschläge zur digitalen Fotografie nur in Photoshop
vorstellen, da wir in unserer Agentur nur mit Photoshop arbeiten
und selbst RAW-Dateien nur hiermit öffnen.
Dabei nutzen wir immer die neueste englische Version, aber Sie
finden die englischen Begriffe und Befehle übersetzt und sicher
können
Sie anhand der deutschen Version, die Sie vielleicht nutzen, feststellen
wo die Menübefehle zu finden sind. |
11.03.2006: Thema #1
- "Analog oder Digital?"
20.03.2006: Thema
#2 - "Digital
s/w Fotografieren" |
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Analog oder Digital?
Viele Privatleute, sogar Profi-Fotografen
fragen sich, ob sie bei ihrer alten Kamera mit Film bleiben, oder
zur digitalen Fotografie wechseln sollen. Die Antwort darauf ist
nicht einfach und sollte nicht leichtfertig gegeben werden. Viele
Menschen sind mit der analogen Fotografie auch heute noch besser
bedient.
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Frage:
Wer sollte vielleicht besser weiterhin analog fotografieren? |
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Antwort #1:
Wer keinen schnellen Computer zu
Hause hat und sich keine teure Software kaufen möchte, oder einfach
gar nicht seine Zeit damit verbringen möchte Fotos zu archivieren,
zu korrigieren und sich stundenlang vor den Rechner zu setzen, der
ist mit der analogen Fotografie immer noch besser bedient.
Antwort #2:
Wer enorm viele Dias hat und auch den entsprechenden Projektor, der
kann auch weiterhin mit analogem Dia weiter arbeiten. Solche Ergebnisse
sind am Monitor, Fernseher (Hochformat wie geht das?) und sogar
Beamer momentan nicht zu erreichen.
Antwort #3:
Wer im Mittelformat fotografiert und dort keinen Zeitdruck hat, der
wird nur mit enormem finanziellem Aufwand ins digitale Zeitalter
eintauchen. Die Qualität setzt eine hochwertige digitale Kamera
mit 16Mio. Pixeln oder eine Rückwand für die Mittelformatkamera
voraus, die zwischen EUR 5000,- und 25.000,- liegt. Oder einen
Scanner der viel Geld und Zeit kostet und immer noch keine Farbverbindlichkeit
liefert.
Antwort #4:
Viele hochempfindliche Analogfilme haben ein sehr schönes Korn, welches
keine digitale Kamera liefern kann. Auch ist es schwierig bis unmöglich
dieses sehr schöne Korn in einer digitalen Aufnahme hinzuzufügen.
Wer gerne s/w fotografiert liebt das analoge Material wegen seiner
nicht zu vergleichenden Charakteristika und kann mit gutem Grund
weiter analog fotografieren.
Antwort #5:
Die digitale Fotografie benötigt für ähnliche Ergebnisse
wie der herkömmliche Film immer noch einen höheren finanziellen
Aufwand. Besonders die Objektive müssen besser gerechnet sein
und sind teurer als die, die man in der analogen Fotografie einsetzen
kann. Die analoge Fotografie kann sehr viel preiswerter sein als
die digitale. Entscheidend ist die Art der Nutzung. Eine einfache
Frage: wie viele Filme kann man für eine kleine digitale Kamera
kaufen?
Antwort #6:
Die Qualität der Fotos von Amateuren ist nicht besser geworden mit
der digitalen Fotografie. Was da in Fotolaboren abgegeben wird
ist oft eher schlechter als das analoge Pendant, oft weil es nicht
nachbearbeitet wurde.
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Vorteile
analoger Fotografie:
- Fotoretusche wir durch das Fachlabor erledigt
- Filme sind unkritischer für Farben und Fehlbelichtungen
- Hochempfindliche s/w Filme haben schönes Korn
und gute Schärfe
- Dias sind immer noch schöner als Monitor- oder
Fernsehbilder
- Das Negativ oder Dia ist immer noch das zeitbeständigste
Medium. Keine CD oder DVD hat eine solche Beständigkeit
- Analoge Kameras sind deutlich weniger anfällig
für Staub
- Analoge Fotografie dreht sich mehr um die Fotografie
als um die Technik. Es bleibt mehr Kunst, mehr Zeit fürs Fotografieren
- Der Kontrastumfang des analogen Materials
(besonders Diafilm) ist immer noch besser, als der guter
Digitalkameras. Nur Highend-Digitaltechnik hat sehr gute Dichte.
Man kann den Kontrastumfang von Digitalfotos nur durch RAW besser
ausnutzen und kann zusätzlich zwei Fotos mit verschiedenen Belichtungszeiten
übereinander montieren (Stills).
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Frage:
Für wen lohnt die digitale Fotografie? |
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Antwort #1:
Generell nur für denjenigen, der keine Berührungsängste
vor Computern hat. Auch nur für denjenigen, der genügend
Zeit für die Bearbeitung der Fotos hat. Die digitale Fotografie
setzt ein Mindestmaß an Computerwissen und Wissen der Bildbearbeitung
voraus. Dazu gibt es viele gute Bücher, Lehrgänge, Seminare
etc.. Aber man muss viel Arbeit mit dem Aussortieren der Fotos,
der Korrektur (analog machte das das Fachlabor), der Archivierung,
dem Umbrennen auf neue Medien alle 10 Jahre, verbringen.
Antwort #2:
Der engagierte Amateur, der Profi und Vielfotografierer hat deutliche
Vorteile im Kostenbereich. Die Fotografie mit Filmen ist immer
dann teuer wenn es über den normalen Urlaubsbereich hinausgeht.
Antwort #3:
Wer für Printmedien fotografiert, kommt heute nicht um die
Digitalisierung herum. Viele Dias oder Negative in guter Auflösung
zu digitalisieren ist viel mehr Arbeit als von Vornherein digital
zu fotografieren. Auch ist der Scan immer eine Herausforderung
an Farbechtheit und Staub oder Kratzer. Viele Scans müssen
trotz automatischer Staub- oder Kratzerentfernung noch ausgefleckt
werden.
Antwort #4:
Wer seine Fotos im Internet veröffentlichen möchte, der
ist mit der digitalen Fotografie deutlich im Vorteil. Egal ob Sie
Ihre Fotos in einer privaten Homepage, einer Online Galerie wie
fotografieren.com, oder einfach nur für den Verkauf von Objekten
bei einer Online-Auktion veröffentlichen möchten: die
digitale Fotografie ist schneller im Netz.
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Vorteile
digitaler Fotografie:
- Jeder kann in der digitalen Fotografie sofort
kontrollieren und korrigieren. Es wird einfacher die Fotografie
zu erlernen.
- Die Ergebnisse sind meist farbverbindlicher
als gescannte Fotos.
- Wer digital arbeiten muss (Presse, Druckerzeugnisse,
Agenturen) ist mit der Digitalkamera schneller.
- Portraits können besser werden, denn man
kann viel schöner Serien fotografieren und sich den besten
Gesichtsausdruck heraussuchen. In der analogen Fotografie ging
vieles durch, was nicht optimal war.
- Die Kosten sind niedriger, wenn viel fotografiert
wird.
- Die Weiterverarbeitung in der digitalen Technik
ist staubfrei. Kein Abzug wird unfreiwillige Staubflecken haben,
wenn die Kamera (CMOS, CCD) sauber war. Allerdings ist dies in
der hybriden Fotografie (analoges Foto, digitaler Scan/Ausdruck)
auch gut möglich.
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Digital s/w Fotografieren |
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Warum s/w?
Es gibt viele Möglichkeiten
aus einer digitalen Farbdatei ein s/w Foto zu erzeugen. Allerdings
lassen sich z.B. mit neueren Canon-Kameras auch s/w-JPGs erzeugen,
die tatsächlich im Display schon als s/w-Foto angezeigt
werden.
Das hat in meinen Augen den Vorteil, dass
man auch s/w fotografiert. Was ich meine: als man mit einem s/w
Film nach draußen ging und fotografierte, hatte man den Blick deutlich
auf s/w-Motive gelenkt und dachte nach einiger Erfahrung deutlich
in schwarz/weiss. Unterstützt wurde dieser gedanklich Fotovorgang
auch durch den Gelb-/Orange-/Rotfilter, den man vor das Objektiv
der Spiegelreflexkamera gesetzt hatte und durch den man ständig
guckte. |
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Neuere Canon SLRs erzeugen
auf Wunsch s/w JPGs.
Tipp: Schalten Sie sowohl RAW als auch s/w JPG ein, erhalten Sie
auch die Original-Farbdatei, die Sie später individueller
in s/w wandeln können. Trotzdem haben Sie die Wahl zwischen
dem fertigen JPG und der eigenen Wandlung von RAW nach s/w. |
| Das ist heute nicht mehr
ohne weiteres möglich. Zwar lässt sich aus jedem digitalen
Farbfoto auch ein s/w-Foto erzeugen, aber deshalb hat man beim
Fotografieren nicht unbedingt "s/w gedacht". |
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Mich
würde interessieren, ob Sie lieber Leser meine
Meinung
und
Erfahrung zum "s/w denken" teilen...
eMail senden >> |
Immer noch ist
die s/w Fotografie eine wunderbare Form der Fotografie. Schließlich
hat sich auch in der Vergangenheit trotz Farbfilmen ein großer
Teil der Fotografen mit der s/w Fotografie beschäftigt. Vielleicht
liegt es daran, dass s/w den Blick auf den wesentlichen Inhalt
legt, Formen und Kontraste besser betont? Darüber kann man sicher
lange philosophieren.
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Voraussetzungen für ein gutes s/w-Foto:
Ein gutes s/w Foto lebt vom guten Tonwertumfang.
Für
ein gutes s/w Foto versuchen Sie bitte während der Aufnahme schon
die Lichter (hellen Bildteile) festzuhalten, sprich die Überbelichtung
zu vermeiden. Zeichnung in den Lichtern (die Lichter sind nicht einfach
weiß/überbelichtet,
sondern haben noch Helligkeitsabstufungen) ist wesentlich und man
kann sich helfen durch Unterbelichtung, Belichtungsreihenautomatik
oder ein RAW-Foto.
Wichtig auch: wenn Sie können fotografieren
Sie im RAW Modus um 16 BIT Farbtiefe zu bekommen. 16 BIT Farbtiefe
(bedeutet zwei hoch 16 = 65.536 Abstufungen pro Farbkanal anstatt
2 hoch 8 = 256 Abstufungen mit 8 BIT) überträgt viel mehr Details,
Abstufungen, Verläufe als 8 BIT Tiefe. Auch wenn man nachträglich
die Tonwerte in der Tonwertkurve verschiebt, bleiben mehr Details
erhalten.
Übrigens: moderne Digitalkameras haben
immer noch nicht den Kontrastumfang wie
analoger Film (Dia Dichte 3.0, Kontrastumfang etwa 10 Blendenstufen).
Soll heißen: bei extremen Lichtsituationen - sehr hell und
gleichzeitig sehr dunkel - schaffen es die meisten Digitalkameras
nicht, den kompletten Lichtumfang zu erfassen. In der Tonwertkurve
macht sich das bemerkbar durch fehlende Tiefen oder/und Höhen,
die eigentlich hätten da sein müssen...
Hier hilft nur zwei verschiedene Belichtungen übereinander zu montieren
(geht wieder nicht bei bewegten Motiven) um damit die besten Lichter des einen
Fotos und besten Tiefen des anderen Fotos zusammen zu fügen (DRI = Dynamik
Range Increase). |
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Zwei sehr helle Punkte (#1, #2) könnten noch etwas mehr Zeichnung haben.
Aber bei reflektierenden Materialien (hier die Maske beim Karneval in Venedig)
ist ein "Ausbrennen" verschiedener Stellen fast nicht zu vermeiden.
Die Maske zeigt über die gesamte Fläche immer noch sehr viel Zeichnung,
obwohl sie zum Zeitpunkt des Fotos sehr hell war. Ein guter "hellster" Wert
in einem RGB-Foto ist 245, 245, 245.
Belichtungsreihenautomatik (englisch "bracketing")
bedeutet z.B. drei Fotos zu machen:
eines unterbelichtet, eines "korrekt"
belichtet, eines überbelichtet. Viele Kameras haben hierfür eine
Automatik, die diese drei Fotos schießt. So stellt man sicher, dass
man schwierige Belichtungssituationen korrekt fotografiert. Das
funktioniert nicht bei Menschen die sich bewegen, Sport- oder Actionfotografie,
da dort alle drei Fotos verschiedene Situationen zeigen werden.
Nichts ersetzt die Erfahrung mit Belichtungen und das Nachdenken
darüber beim Fotografieren. Außer vielleicht der RAW-Modus,
da hier noch einiges gerettet werden kann, was analoges Material
sowieso besser verkraftet hat.
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| Lösungen
zur Wandlung von Farbe nach schwarz/weiss |
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Möglichkeit
#1: Graustufenwandlung |
| Vorteile: |
sehr
schnell, manchmal gute Zufallsresultate |
| Nachteile: |
keine
Kontrolle |
Die einfachste Methode ein s/w Foto aus
einem Farbbild zu erzeugen ist die Datei in Graustufen zu wandeln.
Das ist gleichzeitig meist die schlechteste Lösung für
das s/w Foto, kann in bestimmten Fällen aber auch gute Ergebnisse
liefern. Es hängt stark vom Foto ab. In jedem Falle bieten andere
Wandlungen nach s/w Möglichkeiten zur Einflussnahme, während
das Wandeln in Graustufen keine Einstellungen bietet. Natürlich kann
man hinterher etwas über Gradiationskurven korrigieren, was aber meist
die Ergebnisse nicht besser macht als bei Wandlung der Fotos auf anderem
Wege.

Um das s/w-Foto im Internet übrigens nicht
zu dunkel erscheinen zu lassen, müssen Sie es vor dem Speichern mit
Photoshop wieder in ein RGB Bild (Bild - Modus - RGB) wandeln.
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Möglichkeit
#2: Kanalmixen: |
| Vorteile: |
relativ
schnell, gute Einflussnahme |
| Nachteile: |
keine
Einstellungsebene an der die Einstellungen nachvollzogen werden
können |
Eine bessere
Lösung (wenn nicht die beste Lösung)
ist das Kanalmixen mit Hilfe von RGB-Kanälen - hier am Beispiel
von Photoshop® CS2. Dabei werden die drei Kanäle R-Rot, G-Grün,
B-Blau in verschiedenen Anteilen zusammengemixt und in einem schwarzweissen-RGB
Bild ausgegeben. Voraussetzung ist, dass Sie unten das Häkchen
bei "Monochrom"
setzen. Das entspricht dem klassischen Filter beim Analogen-Fotografieren:
Rot: +100%, Grün 0%, Blau 0% = Rotfilter
Rot: +50%, Grün +50%, Blau 0% = Gelbfilter
Beim Kanalmixen bleibt ein Foto
im RGB-Modus und behält den ursprünglichen 8 BIT oder 16 BIT
Farbraum. Ein unschätzbarer
Vorteil für gute Fineart-Fotos.
Kanalmixen: Bild - Einstellungen - Kanalmixer
Das Ergebnis unten mit den Einstellungen:
Monochrom 100%, -50%, +50% |
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Tipp:
Wenn Sie die Historie in Photoshop anschalten, können Sie die letzten
Arbeitsschritte nachlesen und Einstellungen im Kanalmixer des
Fotos später nachvollziehen. Dazu muss das Resultat allerdings
als TIF oder PSD gespeichert werden. |
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Ein
anderes Beispiel mit anderen Farben ergibt ganz andere Wandlungsideen
(rechts das Original in Farbe). Die Prozente im Kanalmixer sollten
sich idealer Weise zu 100 addieren. Allerdings kann das auch mal
gut und gerne etwas anders ausfallen. Richten Sie sich am besten
nach Ihrem eigenen Empfinden.
Die
Konstante unten im Kanalmixer (Constant) verändert die Gesamthelligkeit.
Solchen Einstellungen traue ich aus gutem Grund nicht über den
Weg und verwende sie nicht. In diesem Falle wird nämlich die
gesamte Tonwertkurve verschoben. Das ist ähnlich falsch wie "Helligkeit"
oder "Kontrast" in Photoshop zu verwenden. Besser ist die Möglichkeit
die Gradiationskurve anzuheben oder abzusenken, da damit der tiefste
und lichteste Punkt im Foto nicht geändert wird. |
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In diesem Falle |
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Möglichkeit
#3: Wandeln im RAW-Modus |
| Vorteile: |
relativ
gute Einflussnahme, hohe Qualität |
| Nachteile: |
man
vernichtet die Einstellungen für das Farbbild, welche im
zugehörigen Cache-Dateien ".xmp" festgehalten
werden |
So früh wie möglich in einem
Foto die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen, bedeutet auch
gleichzeitig minimale Verluste im Foto zu erhalten. Im Falle von
RAW arbeiten wir mit dem Foto, welches sehr nah am Original aus
der Kamera heran reicht. Wir können es im 16BIT Modus bearbeiten
und leicht an Farbtemperaturen anpassen oder leichte Über-
und Unterbelichtungen korrigieren.
Genau hier im RAW-Modus haben wir auch die Möglichkeit über
das Heruntersetzen der Sättigung (engl. saturation) ein schwarzweiss-Foto
zu erzeugen. Dabei kann man durch Verschieben der Farbtemperatur
einen Filter simulieren, ähnlich dem Gelb-/Orange-/Rotfilter
vor dem Objektiv einer analogen Fotokamera. |
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Noch eine Anhebung
der Mitten über die Gradiationskurve, die man als Einstellung
im RAW-Modus leicht vergisst, weil sie unter einem der vielen
Reiter zu finden ist. Eine geniale Einstellungsmöglichkeit
wenn man vorher den dunkelsten und hellsten Bildpunkt eingestellt
und so den Kontrastumfang bestimmt hat:

Das Ergebnis in s/w sieht in einem großen
Rahmen auf entsprechendem Fineart-Papier umwerfend aus. Im Internet
in dieser Größe ist kaum etwas von den sanften Graustufen zu sehen,
aber dies soll ja eine Anleitung zum eigenen Experimentieren sein:

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Das Ergebnis mit einer
Farbtemperatur von 2050 Kelvin:

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| Das Foto mit einem
künstlichen Himmel, der im Labor einer Nachbelichtung ähnelt und
einer leichten Sepiatönung: |
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Weitere
Möglichkeiten: PlugIns für Photoshop |
| Vorteile: |
einfach,
digitale Dunkelkammer |
| Nachteile: |
teilweise
kostenpflichtige Software |
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• BW Workflow Pro
Ein PlugIn für Photoshop (Windows und MAC), welches gerade Fotografen
gut liegt, die früher mit Filtern und Gradiationen gearbeitet haben
und zusätzlichen Wert auf Korn im Foto legen. Das PlugIn wandelt
das Foto nach genauen Vorgaben und Presets. Man kann die Farbfilter
auswählen, Korn einrechnen und
Tönungen hinzurechnen.
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http://www.fredmiranda.com/shopping/BW
Kostenpflichtige Software für Windows
und Mac, englisch |
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• Black and White
conversion plugin for Adobe Photoshop
Vorgegebene Einstellungen für Farbfilter
mit einer Vorschau ermöglichen die Wandlung nach schwarzweiss.
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http://www.robwilliams.ca/Software/bw_conversion.htm
Shareware für Windows, englisch |
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• BW-Plus
von Cybia UK
Vorgegebene Einstellungen für Filter
Retro Grade von
Cybia UK
Individuelle Einstellungen, Filmkorn, Tönungen
und vorgegebene Einstellungen für
Filter, sogar Infrarot Effekte, die man laden kann.
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http://www.cybia.co.uk/bwplus.htm
Freeware für Windows und Mac
http://www.cybia.co.uk/retrograde.htm
Kostenpflichtige Software für Windows und
MAC, sehr preiswert, englisch

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• Power Retouche
Black
& White Studio
Vorgegebene Einstellungen für Farbfilter,
Filmsimulationen z.B. von Tri-X von Kodak, tolle Einstellungen
für Graduationen mit reproduzierbaren Ergebnissen, dank
Speicherung der Einstellungen. Sehr professionell.
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http://powerretouche.com/Black-white_plugin_introduction.htm
kostenpflichtige Software für Win
und Mac, englisch |
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• Nik B&W Filter
Einfacher Filter für die Konversion von
Farbe nach schwarzweiss. Er ist nur in der Select Edition und
Complete Edition von Nik zu erhalten, aber die anderen Filter
sind auch ein Nachdenken wert. Ich persönlich fühle mich nicht
an eine digitale Dunkelkammer erinnert, dazu fehlt mir die Gradiation
des Papiers, die Filmeigenschaften und das Korn.
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http://www.niksoftware.com
kostenpflichtige Software für Win
und Mac, deutsch oder englisch

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| Das
Thema wird in Kürze fortgesetzt, es folgt noch mehr dazu... |
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